EuregioGPT als Baustein zur Stärkung der grenzüberschreitenden Mobilität in der Euregio

Die grenzüberschreitende Mobilität in der Euregio Maas-Rhein ist ein zentraler Bestandteil eines funktionierenden Alltags-, Arbeits- und Freizeitraums. Gleichzeitig stellt sie Fahrgäste vor besondere Herausforderungen: Unterschiedliche Verkehrsangebote, Tarifsysteme, Zuständigkeiten und Informationsquellen treffen aufeinander und erschweren eine einfache Orientierung. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt TRANSIT das Ziel, die grenzüberschreitende Mobilität in der Region nachhaltig zu stärken und bestehende Barrieren abzubauen. Aus Sicht von Better Mobility spielt dabei die verständliche, niedrigschwellige Bereitstellung von Mobilitätsinformationen eine Schlüsselrolle.

Mit EuregioGPT wird im Rahmen dieses Projektgedankens ein KI-gestützter Mobilitätsassistent entwickelt, der gezielt darauf ausgerichtet ist, Informationsbrüche im grenzüberschreitenden Verkehr zu reduzieren. EuregioGPT ermöglicht es Nutzer:innen, Fragen zur Mobilität intuitiv und in ihrer jeweiligen Sprache zu stellen – unabhängig davon, ob es sich um eine Fahrt innerhalb eines Landes oder über Landesgrenzen hinweg handelt. Anstatt sich durch unterschiedliche Websites, Apps oder Fahrplanauskünfte navigieren zu müssen, erhalten Fahrgäste direkte, verständliche Antworten auf ihre konkreten Anliegen.

EuregioGPT versteht sich dabei nicht als klassische Auskunftsanwendung, sondern als intelligenter Begleiter entlang der gesamten Reisekette. Das System interpretiert die Absicht einer Anfrage und berücksichtigt den Standortkontext der Nutzer:innen. Auf dieser Grundlage werden Echtzeitdaten aus multimodalen Mobilitätsquellen mit regionalem Wissen und Serviceinformationen kombiniert. So können nicht nur passende Verbindungen vorgeschlagen werden, sondern auch ergänzende Hinweise gegeben werden, etwa zu Umsteigemöglichkeiten, Gleisinformationen oder Aktivitäten am Zielort. Gerade im grenzüberschreitenden Kontext trägt dieser Ansatz dazu bei, Unsicherheiten zu reduzieren und Vertrauen in den öffentlichen Verkehr zu stärken.

Ein wesentliches Element des Projekt-Setups ist die modulare Ausrichtung von EuregioGPT. Aus Sicht von Better Mobility ist das System bewusst so konzipiert, dass es nicht als eigenständige Insellösung auftritt, sondern als KI-Modul flexibel in bestehende digitale Angebote integriert werden kann. EuregioGPT kann auf Websites als auch in Service-Oberflächen eingebunden werden und unterstützt damit eine einheitliche Informationslogik über verschiedene Kanäle hinweg. Für Projekte wie TRANSIT bedeutet dies, dass eine gemeinsame digitale Schnittstelle für Mobilitätsfragen geschaffen werden kann, ohne bestehende Systeme ersetzen zu müssen.

Darüber hinaus adressiert EuregioGPT auch die organisatorische Perspektive der beteiligten Akteure. Über ein zentrales Admin-Portal können Inhalte eigenständig gepflegt und weiterentwickelt werden. Regionale Informationen, Servicehinweise oder projektspezifische Inhalte lassen sich als Wissensbasis hinterlegen und bei Bedarf aktualisieren. Gleichzeitig können unterschiedliche Bots mit klar definierten Identitäten eingerichtet werden, um beispielsweise allgemeine Mobilitätsfragen, projektbezogene Informationen oder serviceorientierte Anliegen abzudecken. Dieser Ansatz stärkt die Handlungsfähigkeit der beteiligten Organisationen und unterstützt die langfristige Verstetigung der im Projekt entwickelten Lösungen.

Aus Perspektive von Better Mobility ist EuregioGPT damit ein konkreter, praxisnaher Beitrag zur Zielsetzung des Projekts TRANSIT. Das System zeigt, wie digitale Innovation und Künstliche Intelligenz gezielt eingesetzt werden können, um grenzüberschreitende Mobilität verständlicher, zugänglicher und alltagstauglicher zu gestalten. EuregioGPT fungiert nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als verbindendes Element zwischen Angeboten, Akteuren und Nutzenden – und leistet so einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der Mobilität in der Euregio Maas-Rhein.

 

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